Welche Schläfer gibt es? – Ihre ideale Liegeposition

Jeder Mensch hat seine Lieblingsschlafposition. Sie kennen das sicherlich, dass Sie nur in einer bestimmten Position einschlafen können. Es gibt Nächte, wo Sie sich mehrmals wenden und die Position wechseln, letztlich schlafen Sie aber stets in derselben Position ein. Welche typischen Schlafpositionen gibt es und gibt es etwas, worauf man für einen guten Schlaf achten sollte?

Verschlafen

Wie war es früher mit dem Schlafen?

Vor wenigen Hundert Jahren und im Mittelalter schliefen die Menschen meist in zwei gleich langen Abschnitten.

Die Pause dazwischen nutzen sie, um beispielsweise Freunde zu besuchen oder auch Sex zu haben.

Dieser uns heutzutage seltsam erscheinender Schlafrythmus lässt sich auf das Licht zurückführen.

Seit der Erfindung des elektrischen Lichts war es den Menschen möglich, die Nacht zum Tag zu machen und es war nicht mehr zwingend nötig schlafen zu gehen, sobald es draußen dunkel geworden ist.

Diese Gegebenheit veränderte schließlich dauerhaft das Schlafverhalten und Zeiteinteilung.

So entstand der Schlafrythmus, wie wir ihn heute kennen – ein Mal nachts für circa 8 Stunden.

Wenn nun also pro Nacht mehrere Stunden am Stück schlafen, wieso kommt es immernoch vor, dass wir tagsüber gelegentlich müde sind und ist die Idee vom Mittagsschlaf wirklich so verkehrt?

Im Folgenden werden Ihnen nützliche Tipps mitgegeben, wie Sie Ihren Schlafrythmus und auch die Schlafqualität so verbessern können, um den ganzen Tag fit bleiben zu können.


Der Rückenschläfer

Der Rückenschläfer ist in der Bevölkerung am weitesten verbreitet.

Rund 60 Prozent aller Deutschen schlafen auf dem Rücken.

Wichtig bei dieser Schlafposition ist es im Prinzip wie bei den anderen, eine gerade Wirbelsäule zu haben und dass die kritischen Bereiche des Körpers wie Kopf und Becken von der Matratze gestützt werden.

Besorgen Sie sich ein Kopfkissen, dass zu Ihnen passt und nicht allzu hoch ist, um Nackenschmerzen zu vermeiden.

Bei Ihrer Matratze ist es wichtig, dass Sie nicht durchhängen, denn so sind Schmerzen im Bereich des Beckens und Bandscheibe vorprogrammiert.

Rückenschläfer

Der Seitenschläfer

Seitenschläfer

Der Seitenschläfer ist der zweitverbreiteste Schläfer.

Egal ob auf der linken oder rechten Seite haben Sie nun 3 Bereiche des Körpers, die gut unterstützt werden müssen.

Zum einen der Kopf – hier ist oft ein ergonomisch geformtes Kopfkissen hilfreich.

Der Schulterbereich – hier muss die Matratze die Möglichkeit bieten, den Schulterbereich genügend einsinken zu lassen, damit die Schulter auf der erhöhter Druck ausgeübt wird, entlastet wird. Hier ist unter anderem eine sogenannte Taschenfederkernmatratze zu empfehlen.

Achten Sie auch darauf, nicht auf Ihrem Arm zu schlafen, da Ihr Körpergewicht die Blutzufuhr einschränken und dieser taub werden kann.

Das ist zwar nicht gesundheitsschädigend, ist jedoch sehr unangenehm.


Der Bauchschläfer

Einige Menschen können am besten auf dem Bauch schlafen.

Diese Liegeposition ist etwas kritisch, da Sie mit Ihrem Körpergewicht auch teilweise Druck auf Ihre Lunge ausüben und demnach möglicherweise schwerer atmen.

Da Ihr Kopf ständig zu einer Seite gedreht ist kann es vorkommen, dass sich Ihr Hals versteift oder ein Nerv einklemmt.

Dann können Sie Ihren Kopf für einige Tage eingeschränkt bewegen und die Verspannung ist sehr schmerzhaft.

Wenn es also möglich ist, ist es ratsam den Kopf hin und wieder auf die andere Seite zu legen.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass der Schlafuntergrund allgemein nicht zu hart ausfällt, damit Brust- und Bauchbereich die Möglichkeit haben, einzusinken und Ihnen buchstäblich nicht die Luft wegbleibt.

Zugleich sollte der Untergrund dennoch für Stabilität sorgen und nicht Ihrem Körpergewicht nachgeben, damit sich kein Hohlkreuz bildet.

Bauchschläfer

Fazit

Die richtige Schlafposition für sich zu finden ist eine wichtige Voraussetzung für schnelles Einschlafen und einen gesunden Schlaf.

Wenn Sie auf die besonderen Gegebenheiten der jeweiligen Schlaftypen achten, sind Sie der optimalen Regenerierung schon einen großen Schritt näher.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.