Tipps für besseren Schlaf

Für einen wirklich guten Schlaf können Sie einiges unternehmen. Zu Schlaftabletten sollten Sie dann wirklich nur im Notfall greifen. Im Folgenden werden einige Punkte aufgelistet, dessen regelmäßige Beachtung und Durchführung mit Sicherheit zu einem besseren Schlaf führen.

Schlafende Frau rosa

Eine Stunde vor dem Schlafen kein Handy

Das ist heute für viele unvorstellbar: Am Abend das Handy oder Tablet weglegen.

Besonders unter der Woche und abends, wenn man gemütlich auf der Couch sitzt, schickt man auf Whatsapp noch ein paar Nachrichten an Freunde oder checkt nochmal seine Emails.

Oder man schaut sich noch eine Serie auf Netflix an, bevor man ins Bett geht.

Das ist bei den meisten Menschen Gang und Gebe.

Am Abend nicht am Handy zu sein oder fernzugucken würde meistens nicht in Frage kommen, da wir uns bereits zu sehr an diese Devices gewöhnt haben.

Ein Verzicht vor dem Schlafengehen würde uns aber sehr nützen,

denn so geben wir dem Gehirn die Möglichkeit, „herunterzufahren“ und langsam die Ruhephase einzuleiten.

Das ständige Schauen auf einem hellen Display signalisiert dem Gehirn, dass es noch Tag sei und so braucht es einige Zeit um zu realisieren, dass es Schlafenszeit ist.

Auch das Handy im Bett benutzen und vor dem Schlafen noch kurz den Instagram Feed betrachten verzögert das Einschlafen stark.

Zudem ist es auch nicht gut für die Augen.

Versuchen Sie es für ein paar Nächte und beobachten Sie, ob Sie leichter einschlafen können.


Kein Sport kurz vor dem Schlafengehen

Noch eine Runde Joggen oder ins Fitness Studio gehen, um den Alltagsstress abzubauen – das ist sehr gesund und auch notwendig. Jedoch sollten Sie Sport kurz vor dem Schlafengehen vermeiden.

Gemeint ist damit 1- 2 Stunden davor, denn durch die körperliche Anstrengung werden Hormone wie beispielsweise Adrenalin ausgeschüttet die dazu führen, dass wir wach bleiben und so einige Zeit vergehen muss, bis wir tatsächlich müde werden.


Eine Routine schaffen

Gewohnheiten sind Alles. Besonders wichtig für einen guten Schlaf ist es, möglichst zur selben Zeit ins Bett zu gehen und auch aufzustehen.

Sie kennen das wahrscheinlich: Nach einer harten Arbeitswoche schlafen Sie am Wochenende natürlich aus, kommen jedoch Montags kaum aus dem Bett.

Ihr Körper hat nach 2 Nächten mit mehr Stunden Schlaf plötzlich wieder weniger Ruhestunden gehabt und so fühlen Sie sich dementsprechend unausgeruht.

Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie am Wochenende verständlicherweise später ins Bett gehen zumindest die selbe Stundenzahl die Sie schlafen beizubehalten.

7 bis 9 Stunden sind hier ideal.

Aber auch eine zu lange Schlafphase kann negative Auswirkungen haben, da Ihr Körper im Laufe der Nacht unterschiedliche Schlafphasen durchlauft, unter anderem mehrere Tiefschlafphasen.

Bei einer Schlafdauer von über 9 Stunden kann es daher durchaus vorkommen, dass Sie wieder in eine Tiefschlafphase geraten und während dieser aufwachen.

Doch nicht nur die Schlafdauer ist hierbei wichtig.

Gewöhnen Sie sich eine Morgenroutine an.

Kaufen Sie sich einen Wecker, statt Ihr Handy dafür zu benutzen.

Das soll verhindern, dass Sie nicht sofort nach dem Aufstehen diesen Reizen ausgesetzt sind, sondern mit einer gewissen Ruhe in den Tag starten.

Außerdem ist es für Morgenmuffel von Vorteil, wenn Sie den Wecker möglichst weit weg von Ihnen aufstellen, damit Sie zum Abstellen des Weckers aufstehen und sich nicht einfach nur umdrehen müssen und dann weiterschlafen.


Kurz vor dem Schlafengehen nichts mehr essen

Dass Sie nach 18 Uhr nichts mehr essen sollten ist ein Mythos.

Eine späte Essenseinnahme hat nichts mit dem Zunehmen zu tun, viel eher die tägliche Gesamtkalorienanzahl.

Jedoch stimmt ein Teil davon: Sie sollten das Essen kurz vor dem Schlafengehen unbedingt vermeiden.

Ihr Körper ist mit der Verdauung beschäftigt und wendet hierfür Energie auf.

Bedeutet, dass sich Ihr Körper während des Schlafs nicht vollständig regenerieren kann und dies demnach denselben Effekt hat wie zu wenig Schlaf.


Die richtige Raumtemperatur

Das ist ein Thema, bei dem es ebenfalls auf die persönlichen Vorlieben ankommt:

Einige Menschen mögen es warm, die anderen bevorzugen eine kühlere Raumtemperatur beim Schlafen.

Allgemein gilt eine ideale Raumtemperatur von ca. 18 Grad Celsius. Sowohl beim Schwitzen als auch beim Frieren muss der Körper Energie aufwenden, um sich zu kühlen bzw. zu wärmen.

Eine unpassende Raumtemperatur hat also denselben Effekt wie die verspätete Essenseinnahme:

Ihre Energiereservern werden während der Schlafphase beansprucht und nicht völlig aufgefüllt.

Müdigkeit und Kraftlosigkeit sind am darauffolgenden Tag zu erwarten.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.