Was Sie sonst noch für eine gesunde Wirbelsäule tun können

Auch tägsüber können Sie viele Dinge tun, um zu einer gesunden Wirbelsäule beizutragen und chronischen Schmerzen vorzubeugen. Besonders heutzutage nimmt die Anzahl an Jobs, die sitzend am Bürotisch ausgeführt werden stark zu. Wenn man hier nicht aufpasst, kann man für Bandscheibenvorfälle und Rückenschmerzen sehr anfällig werden. Deshalb geben wir Ihnen einige nützliche Tipps an die Hand, was Sie dagegen tun können.

Dehnen

Sport und Bewegung

Viel Bewegung und Sport treiben dient als Ausgleich zum Büroalltag und hat gleich mehrere Vorteile.

Sollten Sie wie viele Menschen in einem Fitnessstudio angemeldet sein, sollten Sie unbedingt ein ausgiebiges Krafttraining in Ihren wöchentlichen Trainingsplan einbauen.

Krafttraining und Übungen für Beine und die Rückenmuskulatur verbessert Ihre Haltung und stärkt Ihre Wirbelsäule.

So laufen und sitzen Sie automatisch gerader und minimieren das Schmerzrisiko.

Dabei sind 3 bis 4 Tage Sport in der Woche definitiv empfehlenswert.

Oft wird in einer Bürotätigkeit die Bewegung vergessen.

Man sitzt bei der Arbeit, beim Mittagessen und auf dem Weg nach Hause im Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Zu Hause angekommen geht es abends auf dem Sofa weiter – ein nicht endender Teufelskreis, aus dem Sie ausbrechen müssen.

Nutzen Sie Ihre Mittagspause, um einen Spaziergang zu machen.

Am besten nehmen Sie sich etwas Leichtes von Zuhause zum essen mit und nehmen Ihr Mittagessen im Gehen zu sich.

So bekommen Sie Bewegung und sind an der frischen Luft.

Nehmen Sie einen Kollegen mit und machen Sie es zusammen, um auch am Ball zu bleiben.


Regelmäßiges Dehnen

Wenn wir stundenlang in derselben Position verharren, müssen wir uns bewegen um Verkrampfungen zu lösen.

Sind Sie während der Arbeitszeit aufgrund von aufeinanderfolgenden Terminen nicht in der Lage sich die Beine zu vertreten, helfen vielleicht ein paar kurze Dehnübungen.

Oft sind es auch unsere Muskeln, die durch unnatürliche Beanspruchung verspannt und verkrampft sind.

Durch koordinierte Dehnübungen können Sie dem entgegenwirken und kurzfristig Schmerzen beseitigen.

Recherchieren Sie im Internet nach passenden Übungen, die Sie unkompliziert neben dem Schreibtisch ausführen können.

Idealerweise arbeiten Sie sich etwas in die Thematik ein um zu wissen, wo welche Muskeln platziert sind und wie Sie den jeweiligen Muskel entspannen können.

Wenn Sie einen Schritt weitergehen möchten, wäre vielleicht Yoga hilfreich.

Es gibt unterschiedliche Arten von Yoga – von der atmunsfokusierten und spirituellen, bishin zu der sportlich orientierten Yoga dessen Ziel ein fitter und schöner Körper ist.

Die unterschiedlichen Yogapositionen dienen dazu, seine Balance besser halten zu können.

Viele entspannen aber auch bestimmte Körperregionen und bauen Verkrampfungen und Anspannungen ab, wenn Sie für mehrere Minuten in dieser Position verharren können.

Klar ist es anfangs schwierig, die Balance zu halten, weshalb Sie sicherlich des Öfteren ausbrechen werden.

Doch Übung macht den Meister.

Lassen Sie sich besonders am Anfang nicht entmutigen und bleiben Sie dran.

Schaffen Sie sich Gewohnheiten und machen Sie bestenfalls jeden Morgen nach dem Aufstehen Ihre Dehn- und Yogaübungen, um gelassen und entspannt in den Tag zu starten.

Durch regelmäßiges Training und Üben stärken Sie Ihren Körper und Muskulatur und haben von Natur aus eine bessere Haltung.

Um das noch zu unterstützen, sollten Sie sich bereits im Vorfeld angewöhnen, gerader zu sitzen und eine bessere Haltung einzunehmen.

Das erreichen Sie ganz einfach, indem Sie Ihre Schultern zurücknehmen und die Brust rausstrecken.

Besorgen Sie sich wenn möglich einen Hocker ohne Rückenlehne, auf dem Sie gerades Sitzen gut trainieren können.


Auf das eigene Körpergewicht achten

Zuguterletzt kommen wir auf einen manchmal unbequemen Punkt zu sprechen: Ihr Gewicht.

Tatsächlich gibt es Fälle von schweren Knochen, jedoch betrifft dies nur die Ausnahme.

Wenn Sie zu schwer sind, müssen Sie etwas gegen Ihr Übergewicht tun.

Das Gewicht kann man in gewissen Fällen als relativ betrachten, je nachdem, wie groß Sie sind.

100 Kilogramm Körpergewicht ist bei einem Menschen mit 2 Metern Größe bei Weitem nicht so schlimm wie jemand mit 1.70 Metern Höhe.

Die Messzahl, auf die Sie hierbei achten müssen ist der sogeannte BMI.

Dieser ist ein Index, der sich aus Gewicht und Größe errechnet und festlegt, ob Sie über- oder vielleicht sogar untergewichtig sind.

Sind Sie übergewichtig, muss dies unter anderem Ihre Wirbelsäule tragen, was sehr anstrengend sein kann und diese sich automatisch krümmt.

Deshalb ist sich fit halten nicht nur für unseren Organismus, sondern auch für die Wirbelsäule gesund.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.